Rund 3500 deutsche Apotheken nehmen die Dienstleistungen des Factoring-Unternehmens AVP in Anspruch. Nachdem die Zahlungen immer schleppender überwiesen wurden übernahm die Finanzdienstleistungs-Aufsicht Bafin die Kontrolle. Dem eingesetzten Geschäftsführer blieb nichts anderes übrig, als umgehend die Zahlungsunfähigkeit anzumelden. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf prüft derzeit, ob Untersuchungen aufgenommen werden.

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Aktuelle Beiträge

06.11.2020

Das Amtsgericht Düsseldorf hat das Insolvenzverfahren über die AvP Deutschland GmbH am 1. November 2020 regulär eröffnet (Az.: 502 IN 96/20). Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bedeutet für die Gläubiger, dass sie ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden können.
23.09.2020

Die Insolvenz des Rezept-Abrechners AvP reißt bei vielen Apotheken ein tiefes Loch in die Kasse. Sie sollten jetzt dringend prüfen, ob sie Aussonderungsrechte geltend machen können
Aktuelles
20.09.2020

Factoring-Unternehmen wie AVP machen Ansprüche von Apotheken gegenüber den Krankenkassen geltend und sorgen so dafür, dass ihre Kunden immer liquide bleiben und nicht Forderungen hinterherrennen müssen. Rund 3500 Apotheken vertrauten bislang dem Dienstleister AVP - Aber: Das Geld wurde in den letzten Wochen immer schleppender überwiesen. Nun ist das Unternehmen insolvent. Die Bafin  Bafin hat die Kontrolle übernommen.
Aktuelles
03.02.2021

Die Senivita Social Estate AG ist zahlungsunfähig und hat Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bayreuth gestellt. Das AG Bayreuth hat die vorläufige Insolvenzverwaltung am 29. Januar 2021 angeordnet (Az.: IN 19/21). Von der Insolvenz betroffen sind auch die Anleger des Wandelanleihe 2015/2025 (WKN A13SHL).
22.12.2020

Nachrangdarlehen sind riskante Kapitalanlagen. Das bewahrheitet sich aktuell für Anleger, die in verschiedene UDI-Gesellschaften investiert und Nachrangdarlehen gewährt haben. Bei gleich drei Kapitalanlagen droht der Ausfall von Forderungen. Betroffen sind die Geldanlagen UDI Immo Sprint Festzins I, UDI Energie Festzins 13 und UDI Energie Festzins 14.
27.11.2020

Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin hat weiteren Adcada-Gesellschaften mit Bescheid vom 16. November 2020 die Einstellung und Abwicklung ihres unerlaubt betrieben Einlagengeschäft aufgegeben.Betroffen sind die Adcada International AG, Adcada Immobilien AG PCC sowie die Adcada.healthcare GmbH.
16.11.2020

Das Insolvenzverfahren über die Adcada GmbH ist wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 11. November 2020 regulär am Amtsgericht Rostock eröffnet worden (60 IN 352/20). Gläubiger können nun ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter schriftlich anmelden. Das Gericht hat dafür eine Frist bis zum 23. Dezember 2020 gesetzt.
12.11.2020

Es muss nicht immer gleich ein großer Anlageskandal à la Wirecard hinter einer gefloppten Kapitalanlage stecken. Auch mit anderen Geldanlagen erleben Anleger eine Bauchlandung und statt Rendite drohen ihnen Verluste. In vielen Fällen können Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden. Dabei sind aber Verjährungsfristen zu beachten.
09.11.2020

Halten sich die Banken bei den Widerrufsinformationen nicht an die Mustervorlage des Gesetzgebers, ist der Widerruf von Darlehen möglich. Das hat nun der BGH mit Urteil vom 27. September 2020 bestätigt (Az.: XI ZR 525/19).