Porsche im Abgasskandal
EA897 - Manipulationen durch AUDI

Ob Porsche selbst im Abgasskandal die Finger im Spiel hatte, oder selbst von AUDI betrogen wurde - darüber streiten sich die Experten. Die Frage nach der Schuld ist für Besitzer der Porsche-SUVs, Panamera, Cayenne und Macan sowie der 911er Benziner nicht wirklich wesentlich, da der Hersteller und Vertragspartner Porsche als Anspruchsgegner in Schadenersatzklagen feststeht und das Unternehmen sich die Schuld von Zulieferern anrechnen lassen muss.

Worum geht es: Porsche nutzt für seine inzwischen aus dem Programm genommene Diesel-Flotte in den Hubraumstärken 3 und 4,2 Liter den Motortyp EA897 - entwickelt und produziert von AUDI. An die Motoren werden seitens der Zielgruppe große Anforderungen gestellt - Anforderungen, die unter Einhaltung der aktuellen Emissionsgrenzwerte nicht eingehalten werden können. Daher musste zwangsläufig "geschummelt" werden.

Zahlreiche Rückrufdokumentationen dokumentieren ebenso wie viele verbraucherfreundliche Gerichtsurteile deutschlandweit den Schadenersatzanspruch von Porsche-Besitzen.

Wir stehen Ihnen zur Seite und bieten Porsche-Besitzern unverbindliche und kostenlose Dienstleistungen und natürlich auch eine kompetente Begleitung im Klageverfahren an.

Was wir für Sie tun können:

  • Kostenlose Abfrage der Rechtschutzversicherung
  • Kostenlose Erstberatung
  • Abfrage von Prozesskostenfinanzierungen
  • Klage in 1. und 2. Instanz
Ansprechpartner

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Aktuelles
30.07.2021

Das Landgericht Heilbronn hat einem Käufer eines Porsche Cayenne 4.2 Liter mit Urteil vom 1. Juli 2021 Schadenersatz zugesprochen (Az.: I 3 O 4/21). In dem Motor des Porsche sei eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut und der Kläger dadurch vorsätzlich sittenwidrig geschädigt worden, so das Gericht.
30.07.2021

VW kann sich im ursprünglichen Abgasskandal um Dieselfahrzeuge des Konzerns mit dem Dieselmotor EA 189 nicht auf Verjährung der Schadenersatzansprüche verlassen. Der Bundesgerichtshof hat den geschädigten Autokäufern den Rücken gestärkt. Mit Urteil vom 29. Juli 2021 stellte der BGH klar, dass weder durch die Mitteilungen von VW noch durch die breite Berichterstattung in den Medien den Autokäufern unterstellt werden kann, dass sie noch 2015 von der Betroffenheit ihres Fahrzeugs im Abgasskandal Kenntnis erlangt haben (Az.: VI ZR 1118/20).
29.07.2021

Im Abgasskandal hat das OLG Köln mit Urteil vom 13. Juli 2021 dem Käufer eines VW T5 Schadenersatz zugesprochen (Az.: I-25 U 91/20). Damit hat das Oberlandesgericht das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Köln bestätigt, dass in dem VW T5 eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet wird.
28.07.2021

Die Daimler AG ist im Abgasskandal ein weiteres Mal vom Landgericht Stuttgart zu Schadenersatz verurteilt worden. In dem Verfahren ging es um einen Mercedes GLK 220 CDI. Das LG Stuttgart entschied mit Urteil vom 21. Mai 2021, dass in dem Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung zum Einsatz kommt (Az.: 23 O 276/20).
27.07.2021

Das OLG Köln hat der Käuferin eines VW Touareg im Abgasskandal Schadenersatz zugesprochen. Mit Urteil vom 7. Juli 2021 hat das OLG entschieden, dass VW als auch als die Konzerntochter Audi als Herstellerin des Dieselmotors in dem VW Touareg für die Abgasmanipulationen haften (Az.: 11 U 68/20).
24.07.2021

Im VW-Abgasskandal können auch dann noch Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden, wenn das Auto, bei dem die Abgaswerte manipuliert worden waren, bereits weiterverkauft wurde. Das hat der BGH am 20. Juli 2021 mit zwei weiteren Urteilen zum Dieselskandal entschieden (Az.: VI ZR 575/20 und VI ZR 533/20).