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Aus für Leading Cities Invest - Kanam wickelt offenen Immobilienfonds ab

Der Fondsmanager KanAm hat die Schließung und Abwicklung des offenen Immobilienfonds Leading Cities Invest am 26. Juni 2026 bekannt gegeben. Anleger können seit dem 29. Juni 2026 keine Anteile mehr zurückgeben. Ihnen drohen finanzielle Verluste.

Wie der Fondsmanager KanAm weiter mitteilt, sollen die Bestandsimmobilien in den nächsten Jahren verkauft werden. Anleger sollen dann nach und nach Ausschüttungen erhalten. „Schon in Folge der Finanzkrise 2008 mussten zahlreiche offene Immobilienfonds aufgeben und abgewickelt werden. Viele Anleger haben dabei Geld verloren“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, BRÜLLMANN Rechtsanwälte.

 

Anleger können Anteile nicht mehr zurückgeben

 

Auch die Anleger der offenen Immobilienfonds Leading Cities Invest müssen nun finanzielle Verluste befürchten. Nach der Schließung des Fonds können sie ihre Anteile nicht mehr zurückgeben und kommen nicht mehr an ihr Geld. „Zudem kann sich die Abwicklung über Jahre hinziehen, sodass die Anleger in ihrer Liquidität eingeschränkt sind“, so Rechtsanwalt Seifert.

Überraschend kommt die Entwicklung nicht. Wie auch andere offene Immobilienfonds befindet sich der Leading Cities Invest schon seit längerem in der Krise. Gründe dafür sind nach Angaben von KanAm höhere Finanzierungskosten, rückläufige Transaktionen und anhaltende Rückgabewünsche der Anleger.

 

Leading Cities Invest wird nicht wieder geöffnet

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Um diese Rückgabewünsche erfüllen zu können, wurden bereits rund 70 Prozent der ursprünglich mehr als 40 Immobilien des Fonds verkauft, sodass derzeit nur noch zwölf Immobilien zum Fondsportfolio zählen. Da nach wie vor zahlreiche Anleger ihre Anteile zurückgeben wollen, hat das Fondsmanagement den Leading Cities Invest nun geschlossen. Weder die Ausgabe noch die Rücknahme von Anteilen ist jetzt noch möglich. Gleichzeitig hat Kanam bekanntgegeben, dass der offenen Immobilienfonds nicht wieder geöffnet, sondern abgewickelt wird. Auszahlungen an Anleger erfolgen damit nur noch im Rahmen der geordneten Auflösung des Fonds.

 

Schadenersatzanspruch bei fehlerhafter Anlageberatung durch Bank

 

Als sich Anleger für eine Beteiligung am Leading Cities Invest entschlossen haben, haben sie mit so einer Entwicklung sicher nicht gerechnet. Auch in den Anlageberatungsgesprächen wurden offene Immobilienfonds häufig als sichere Geldanlage dargestellt. Die Realität sieht jedoch anders aus, wie die Anleger des Leading Cities Invest nun erfahren müssen. Offene Immobilienfonds sind grundsätzlich Schwankungen auf dem Immobilienmarkt, Leerständen und sinkenden Mieteinnahmen oder einen erhöhten Sanierungsbedarf ausgesetzt. „Über diese und weitere Risiken müssen die Anleger im Rahmen einer ordnungsgemäßen Anlageberatung aufgeklärt werden. Wurden Risiken verschwiegen oder verharmlost können den Anlegern Schadenersatzansprüche entstanden sein“, so Rechtsanwalt Seifert. Zu den aufklärungspflichtigen Risiken gehören auch die Mindesthalte- und Kündigungsfristen.

Ebenso müssen die Möglichkeit der Aussetzung der Anteilsrücknahme bei offenen Immobilienfonds aufgeklärt werden. Das hat der BGH bereits 2014 entschieden (Az. XI ZR 477/12  und XI ZR 130/13).

Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte gibt Anlegern offener Immobilienfonds zum Pauschalpreis von 149 Euro inkl. MwSt. und Auslagen gern eine Ersteinschätzung zu ihren rechtlichen Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an!

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Der Habona Nahversorgungsfonds Deutschland hat die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen am 30. Juni 2026 ausgesetzt. Anleger des offenen Immobilienfonds kommen nun zumindest vorübergehend nicht an ihr investiertes Geld. Die Schließung des Fonds ist maximal für 36 Monate möglich. 

Der Fondsmanager KanAm hat die Schließung und Abwicklung des offenen Immobilienfonds Leading Cities Invest am 26. Juni 2026 bekannt gegeben. Anleger können seit dem 29. Juni 2026 keine Anteile mehr zurückgeben. Ihnen drohen finanzielle Verluste.

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