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Brandgefahr - Rückruf für Jaguar I-Pace unter Code H570

Rückruf für den Jaguar I-Pace wegen Brandgefahr: Durch einen Kurzschluss kann es zu einem Brand in der Hochvoltbatterie kommen. Jaguar ruft deshalb rund 29.000 Elektro-SUVs der Baujahre 2019 bis 2021 zurück, berichtet das Fachportal Kfz-Betrieb.

Demnach sind in Deutschland rund 1.350 Jaguar I-Pace von dem Rückruf betroffen, der unter dem internen Aktionscode H570 durchgeführt wird.

 

HV-Batterie nur bis zu 90 Prozent laden

 

Das Thema Brandgefahr der HV-Batterie beschäftigt Jaguar schon länger. So habe es schon früher Rückrufe unter den Codes H471, H459 und H441 gegeben, wie das Fachportal Kfz-Betrieb weiter berichtet. Eine endgültige Lösung für das Problem wurde bislang offenbar noch nicht gefunden, so dass es einen erneuten Rückruf für Modelle des Jaguar I-Pace gibt. Dem Bericht zufolge soll ein Software-Update aufgespielt werden, dass die Ladung der Batterie auf maximal 90 Prozent begrenzt, um die Brandgefahr zu minimieren. Auch dabei soll es sich nur um eine Zwischenlösung handeln. Eine endgültige Abhilfemaßnahme soll erst später erfolgen.

Brandgefahr ist ein ernstzunehmendes Risiko, das bei den betroffenen Jaguar-Fahrern ein mulmiges Gefühl hinterlassen dürfte. „Daher muss das Risiko nicht nur möglichst schnell, sondern auch nachhaltig beseitigt werden“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte. Offenbar ist das bisher noch nicht gelungen.

 

Anspruch auf mangelfreies Fahrzeug

 

Automotive, E-Autos/Batterieschaden

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Käufer haben aber grundsätzlich Anspruch auf ein mangelfreies Fahrzeug. Kann der Mangel durch Nachbesserung nicht dauerhaft beseitigt werden, können den Käufern rechtliche Ansprüche entstehen. „In Betracht kommt etwa eine Minderung des Kaufpreises oder die Rückabwicklung des Kaufvertrags“, so Rechtsanwalt Gisevius.

Auch die Begrenzung der Ladung der Batterie stellt einen Nachteil für die Käufer dar. „Die Reichweite ist ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines E-Autos. Kommt es zu Reichweitenverlusten, weil die HV-Batterie nur eingeschränkt geladen werden kann, können Schadenersatzansprüche entstanden sein“, so Rechtsanwalt Gisevius.

BRÜLLMANN Rechtsanwälte berät von dem Rückruf betroffene Jaguar-Kunden gerne zu ihren rechtlichen Möglichkeiten.

 

Mehr Informationen: https://bruellmann.de/anwalt-automotive oder www.motorschaden.de

 

 

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Aktuelles

So wie bei Autos mit Verbrennungsmotor der Verbrauch ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung ist, ist es bei E-Autos die Reichweite. Die bleibt allerdings häufig hinter den Angaben der Hersteller zurück. Das Landgericht Wuppertal hat mit Urteil vom 18. Dezember 2025 die Rechte der Käufer in solchen Fällen gestärkt (Az. 10 O 282/23). Demnach darf der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten, wenn die Reichweite um mehr als 10 Prozent verfehlt wird.

Unter dem Code 23GB muss Volkswagen Modelle des VW Golf aus dem Produktionszeitraum Dezember 2012 bis Oktober 2015 zurückrufen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) weisen die Fahrzeuge eine „Vorschriftenabweichung Abgas“ auf.

Für den VW Touareg gibt es unter dem Code 23TG einen weiteren Rückruf wegen eines unzulässigen Thermofensters bei der Abgasrückführung. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Januar 2010 bis Juli 2011.

Porsche kann den Abgasskandal noch nicht zu den Akten legen: Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 18. März 2026 veröffentlichte, müssen Modelle des Porsche Cayenne wegen eines unzulässigen Thermofensters bei der Abgasrückführung (AGR) in die Werkstatt.

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Ein Käufer eines VW T5 erhält im Abgasskandal Schadenersatz in Höhe von zehn Prozent des Kaufpreises – rund 4.200 Euro. Das hat das OLG Stuttgart mit Urteil vom 20. Mai 2026 (Az. 3 U 5/26) in einem von BRÜLLMANN Rechtsanwälte geführten Verfahren entschieden.