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Brandgefahr - Rückruf für Volvo XC40

Rund 64.000 Volvo XC40 Plug-in-Hybride müssen weltweit zurückgerufen werden. Grund für den Rückruf ist Brandgefahr in der Hochspannungsbatterie, wie Safety Gate, das Schnellwarnsystem der EU, am 10. Juli 2026 meldete. 

Demnach sind Volvo XC40 PHEV der Baujahre 2020 bis 2022 von dem Rückruf betroffen, den Volvo unter dem Code R10388 durchführt. Bei der Maßnahme wird die Hochvolt-Batterie auf einen möglichen Herstellungsfehler überprüft. Dieser Fehler kann im schlimmsten Fall zur Überhitzung der Batterie und zum Brand führen. 

 

HV-Batterie nicht vollständig laden

 

Wird in der Werkstatt ein fehlerhaftes Batteriemodul entdeckt, wird dieses ausgetauscht, berichtet das Fachportal kfz-betrieb.vogel.de am 20. Juli 2026. Bis die Maßnahme durchgeführt ist, soll die HV-Batterie nicht mehr vollständig geladen werden, um die Brandgefahr zu reduzieren, meldet das Portal unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher. In Deutschland sind ca. 4.500 Volvo XC40 Plug-in-Hybride von dem Rückruf betroffen.

Schon im vergangenen Jahr musste Volvo verschiedene Plug-in-Hybride wegen Brandgefahr in der HV-Batterie zurückrufen. Betroffen waren die Baureihen Volvo S60, V60, S90, V90, XC60 und XC90 der Baujahre 2020 bis 2022.  Auch hier konnte es einen Herstellungsfehler in der HV-Batterie geben, der zu einem Kurzschluss und im schlimmsten Fall zum Brand führen konnte. Ein ähnliches Problem scheint nun auch den Volvo XC40 aus demselben Produktionszeitraum zu betreffen. 

 

Anspruch auf mangelfreies Fahrzeug

Automotive, E-Autos/Batterieschaden

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„Bei den betroffenen Volvo-Fahrern dürfte der Rückruf ein ungutes Gefühl auslösen und das Brandrisiko sollte nicht unterschätzt werden“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte. Nach seiner Einschätzung dürfte ein erheblicher Sachmangel bei den betroffenen Fahrzeugen vorliegen. Grundsätzlich haben Autokäufer Anspruch auf ein mangelfreies Fahrzeug. Kann der Mangel nicht nachhaltig beseitigt werden, können weitere rechtliche Ansprüche vom Austausch der HV-Batterie über die Minderung des Kaufpreises bis zum Rücktritt vom Kaufvertrag bestehen.

Zudem kann den Käufern auch ein wirtschaftlicher Schaden entstanden sein, wenn sie ihren Plug-in-Hybrid nur begrenzt laden können und sie dadurch höhere Benzinkosten haben. 

BRÜLLMANN Rechtsanwälte gibt vom Rückruf betroffenen Volvo-Fahrer gerne eine kostenlose Ersteinschätzung zu ihren rechtlichen Möglichkeiten.

Mehr Informationen: https://bruellmann.de/anwalt-automotive

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Aktuelles

Der Käufer eines Audi Q5 erhält Schadenersatz im Abgasskandal. Das hat das OLG Hamm mit Urteil vom 29. Juni 2026 entschieden (Az. I-8 U 87/25). Das Gericht kam zu der Überzeugung, dass in dem Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung zum Einsatz kommt und der Kläger Anspruch auf Ersatz des sog. Differenzschadens in Höhe von fünf Prozent des Kaufpreises hat.

Feuchtigkeit in Wohnmobilen, Transportern und anderen Fahrzeugen ist nicht nur ein Ärgernis, sondern kann zu teuren Folgeschäden führen. Die Gründe für den Feuchtigkeitseintritt können vielfältig sein, strittig ist oft, wer für die Kosten aufkommen muss. „Liegt ein Konstruktionsfehler vor, muss in der Regel der Autohersteller oder der Händler die Kosten für die notwendigen Reparaturen übernehmen“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte.

Für den Kia Niro EV gibt es einen Rückruf wegen Brandgefahr. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 24. Juli 2026 veröffentlichte, besteht durch einen Fehler im Managementsystem der Hochvolt-Batterie erhöhte Brandgefahr bei der Elektro-Variante des Kia Niro.Wie das KBA weiter angibt, kann durch den Fehler die Überwachung der HV-Batterie eingeschränkt sein. Das kann zu einer Überhitzung der Batterie und im schlimmsten Fall zum Fahrzeugbrand führen. Software-Update für Batteriemanagementsystem 

Der Käufer eines VW Golf 1.6 TDI erhält nach einem Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 11. März 2026 (Az. 1 U 46/25) Schadenersatz im Abgasskandal. Der Kläger habe Anspruch auf Ersatz des sog. Differenzschadens in Höhe von zehn Prozent des Kaufpreises, entschied das OLG.

Rund 64.000 Volvo XC40 Plug-in-Hybride müssen weltweit zurückgerufen werden. Grund für den Rückruf ist Brandgefahr in der Hochspannungsbatterie, wie Safety Gate, das Schnellwarnsystem der EU, am 10. Juli 2026 meldete. Demnach sind Volvo XC40 PHEV der Baujahre 2020 bis 2022 von dem Rückruf betroffen, den Volvo unter dem Code R10388 durchführt. Bei der Maßnahme wird die Hochvolt-Batterie auf einen möglichen Herstellungsfehler überprüft. Dieser Fehler kann im schlimmsten Fall zur Überhitzung der Batterie und zum Brand führen.  

Rund 3.800 Euro oder fünf Prozent des Kaufpreises erhält ein Käufer eines VW T6 im Abgasskandal zurück. Das hat das Landgericht Traunstein mit Urteil vom 15. Juli 2026 (Az. 2 O 1871/25) entschieden. „Das Gericht ist unserer Auffassung gefolgt, dass in dem VW T6 eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet wird und unser Mandant zumindest fahrlässig geschädigt wurde“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, der zum wiederholten Mal Schadenersatz bei einem VW T6 durchgesetzt hat.