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DWS Grundbesitz Europa – Anteile des offenen Immobilienfonds abgewertet

Die Krise der offenen Immobilienfonds hat auch den Grundbesitz Europa der DWS erreicht. Die DWS, Tochter der Deutschen Bank, hat den Wert der Fondsanteile um 7,3 Prozent abgewertet, wie die Süddeutsche Zeitung am 7. September 2026 online berichtete. Der offene Immobilienfonds Grundbesitz Europa weist ein Volumen von rund 4,6 Milliarden Euro auf.

Wie auch andere offene Immobilienfonds muss der DWS Grundbesitz Europa mit den gestiegenen Rückgabewünsche der Anleger und den gleichzeitigen schwierigen Bedingungen auf dem Immobilienmarkt kämpfen. Um die Rückgabewünsche der Anleger erfüllen zu können, müssen häufig Fondsimmobilien verkauft werden, wobei es angesichts der sinkenden Nachfrage schwierig ist, adäquate Preise zu erzielen. 

 

Anteile kumuliert um ca. 7,3 Prozent abgewertet

Die schwierigen Rahmenbedingungen wirken sich auch auf den Verkehrswert der Immobilien aus. Die DWS hat den Nettowert der Anteile am Grundbesitz Europa um insgesamt rund 7,3 Prozent abgewertet. Für die Anleger bedeutet dies einen erheblichen finanziellen Verlust.

 

Krise offener Immobilienfonds

Andere offene Immobilienfonds stecken in vergleichbaren Schwierigkeiten: So musste im Sommer 2024 der UniImmo Wohnen ZBI um 17 Prozent abgewertet werden. Auch die Anleger des Leading Cities Invest von KanAm mussten erhebliche Wertverluste hinnehmen. Inzwischen ist der Fonds geschlossen und wird abgewickelt. Zudem haben auch die offenen Immobilienfonds Wertgrund Wohnselect D, Fokus Wohnen Deutschland, UBS (D) Euroinvest Immobilien und der Habona Nahversorgungsfonds die Rücknahme der Anteile ausgesetzt und sind geschlossen. Anleger kommen in dieser Zeit nicht an ihr Geld.

 

Risikoaufklärung der Anleger

Bank- und Kapitalanlagerecht

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Die schwierige wirtschaftliche Situation zeigt, dass Beteiligungen an offenen Immobilienfonds für die Anleger nicht die sichere Kapitalanlage sind als die sie in den Anlageberatungsgesprächen oft beworben wurden. Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Anlageberatung hätten die Anleger auch über die bestehenden Risiken wie Schwankungen auf dem Immobilienmarkt, Leerstände und sinkende Mieteinnahmen oder erhöhten Reparatur- und Sanierungsbedarf aufgeklärt werden müssen. Zudem dürfen sicherheitsorientierten Anlegern keine riskanten Geldanlagen vermittelt werden. „Haben die Anlageberater Risiken verschwiegen bzw. verharmlost, oder ihre Provisionen nicht offengelegt, können sie sich gegenüber den Anlegern schadenersatzpflichtig gemacht haben“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, BRÜLLMANN Rechtsanwälte.

 

Aufklärung über Schließungsrisiko

Zudem hätten die Anleger auch über das Schließungsrisiko bei offenen Immobilienfonds und die Möglichkeit zur Aussetzung der Anteilsrücknahme informiert werden müssen. Das hat der BGH bereits mit Urteilen vom 29. April 2014 (Az. XI ZR 477/12  und XI ZR 130/13) entschieden.

Ebenso muss das Risiko auch im Basisinformationsblatt zutreffend bewertet werden.

Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte gibt Anlegern des DWS Grundbesitz Europa und anderer offener Immobilienfonds zum Pauschalpreis von 149 Euro inkl. MwSt. und Auslagen gern eine Ersteinschätzung zu ihren rechtlichen Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an!

Mehr Informationen: https://bruellmann.de/offene-immobilienfonds

 

 

Ansprechpartner

Sekretariat: Frau Polski
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Aktuelles

Der offene Infrastrukturfonds KGAL Klimasubstanz wird abgewickelt. Das hat der Fondsinitiator KGAL am 28. September 2026 mitgeteilt. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft KVG hat ihr Mandat bereits gekündigt. Für die Anleger bedeutet das, dass sie ihre Anteile nicht mehr zurückgeben und nicht über ihr investiertes Geld verfügen können. Das gilt auch dann, wenn sie ihr Rückgabeverlangen schon erklärt haben.

Schlechte Nachrichten für Anleger des offenen Immobilienfonds Grundbesitz Global der DWS. Die DWS hat den Fonds in den vergangenen Monaten um insgesamt rund 5,2 Prozent abgewertet. Entsprechend haben die Fondsanteile der Anleger an Wert verloren. Anleger des offenen Immobilienfonds DWS Grundbesitz Europa mussten zuletzt sogar Wertverluste von kumuliert 7,3 Prozent hinnehmen.

Der offene Immobilienfonds UBS (D) Euroinvest Immobilien wird abgewickelt. Das hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft UBS Real Estate am 24. September 2026 mitgeteilt. Ein halbes Jahr nachdem die Rücknahme der Anteile ausgesetzt wurde ,ist klar, dass der offene Immobilienfonds nicht wieder geöffnet, sondern liquidiert wird.

Nach den Landgerichten Stuttgart (Az. 12 O 287/24) und Münster (Az. 114 O 7/25) hat nun auch das Landgericht Dresden einem Anleger des offenen Immobilienfonds UniImmo Wohnen ZBI mit Urteil vom 10. September 2026 (Az. 9 O 2102/25) Schadenersatz zugesprochen, berichtet u.a. das Portal dasinvestment. Da die Volksbank Dresden-Bautzen den Anleger gleich in mehreren Punkten fehlerhaft beraten habe, müsse sie Schadenersatz leisten, so das LG Dresden. Die genannten Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Die Krise der offenen Immobilienfonds hat auch den Grundbesitz Europa der DWS erreicht. Die DWS, Tochter der Deutschen Bank, hat den Wert der Fondsanteile um 7,3 Prozent abgewertet, wie die Süddeutsche Zeitung am 7. September 2026 online berichtete. Der offene Immobilienfonds Grundbesitz Europa weist ein Volumen von rund 4,6 Milliarden Euro auf.

Seit dem 15. Januar 2026 können Anleger des offenen Immobilienfonds Wertgrund WohnSelect D ihre Anteile nicht mehr zurückgeben. Daran ändert auch der Anfang August 2026 erfolgte Verkauf einer Neubauwohnanlage in Bielefeld mit 252 Wohnungen für 46 Millionen Euro nichts – die Anleger kommen weiterhin nicht an ihr Geld.