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EN Storage GmbH – Wirtschaftsprüfer schwer belastet

CSMIm Anlageskandal um die EN Storage GmbH rückt ein neuer Beschuldigter ins Rampenlicht – ein ehemaliger Wirtschaftsprüfer des Pleite-Unternehmens. Er soll der EN Storage GmbH glänzende Zahlen bescheinigt und dafür Geld angenommen haben. Das behauptet zumindest einer der Ex-Geschäftsführer von EN Storage, der bereits zu einer ca. achtjährigen Haftstrafe verurteilt wurde.

Wie die „Stuttgarter Nachrichten am 16. November 2018 berichteten, plauderte der ehemalige Geschäftsführer als Zeuge im Verfahren am Landgericht Stuttgart praktisch aus dem Nähkästchen. Der Wirtschaftsprüfer, der in der Schweiz lebt, habe von den Betrügereien gewusst und dem Unternehmen dennoch hervorragende Zahlen bescheinigt. Gegen Geld, versteht sich. Einmal in Fahrt gekommen, berichtet der ehemalige Geschäftsführer weiter, dass im Laufe der Jahre drei Wirtschaftsprüfer der EN Storage glänzende Geschäfte bescheinigt hätten, obwohl es diese nie gegeben hat. Eine Beruhigungspille für die Anleger sollen sie demnach gleich mitgeliefert und per Zertifikat bestätigt haben, dass ihr Geld wie vereinbart in Server investiert wurde. Wie inzwischen bekannt ist, hat es auch diese Server nie gegeben und die Anleger, die insgesamt rund 100 Millionen Euro investiert haben, stehen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Die angesprochenen Wirtschaftsprüfer sollen alle für eine Stuttgarter Kanzlei gearbeitet und dort nach und nach ausgeschieden sein.

Der Ex-Geschäftsführer packt weiter aus und erzählt von gefälschten Rechnungen, erfundenen Adressen, etc. „Die Aussagen, so sie denn glaubhaft sind, belegen, welches Ausmaß der Betrug bei der EN Storage GmbH hatte und wie skrupellos die Anleger über den Tisch gezogen wurden“, sagt Rechtsanwalt Hansjörg Looser, BRÜLLMANN Rechtsanwälte, aus Stuttgart. Er vertritt schon zahlreiche geschädigte EN Storage-Anleger und macht Schadensersatzansprüche für sie geltend. „Das Positive an der Zeugenaussage ist, dass sich Schadensersatzansprüche gegen die Wirtschaftsprüfer dadurch untermauern lassen, da sie offenbar einen gehörigen Anteil an dem Betrug haben. Wir haben schon Schadensersatzklagen gegen die Wirtschaftsprüfer eingereicht“, so Rechtsanwalt Looser.

Neben den Wirtschaftsprüfern kommen auch die Anlageberater und -vermittler als Anspruchsgegner in Frage. Sie sind schadensersatzpflichtig, wenn sie die Anleger nicht über die Risiken aufgeklärt haben. Rechtsanwalt Looser: „Aus zahlreichen Gesprächen mit unseren Mandanten wissen wir, dass diese Aufklärung oft ausgeblieben ist.“

Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte bietet Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Möglichkeiten natürlich auch in Bezug auf die Eintrittspflicht der Rechtsschutzversicherung an. Sprechen Sie uns an.

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Es war zu befürchten, jetzt ist es Realität: Die Isar – Amper Erneuerbare Energien GmbH ist zahlungsunfähig und überschuldet. Das Amtsgericht Nürnberg das deshalb das Insolvenzverfahren über die Gesellschaft  am 17. März 2026 regulär eröffnet. Anleger können ihre Forderungen noch bis zum 21. April 2026 beim Insolvenzverwalter anmelden.

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Nun also doch: Das Amtsgericht Charlottenburg hat am 23. März 2026  das Insolvenzverfahren über die Genossenschaft Cehatrol Technology eG mit Sitz in Berlin wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet (Az. 3616 IN 11869/25). Anleger bzw. Genossen können ihre Forderungen jetzt bis zum 12. Juni 2026 beim Insolvenzverwalter anmelden.

Auf Vermittlung der inzwischen insolventen Medius Exclusive GmbH hatte ein Mandant von BRÜLLMANN Rechtsanwälte eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. Dabei hatten die Parteien vereinbart, dass die Provision für die Vermittlung der Lebensversicherung (Atlantic Lux) in Raten gezahlt wird. „Nachdem wir den Widerruf der Vergütungsvereinbarung erklärt haben, muss unser Mandant die ausstehenden Raten nicht mehr leisten“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius. Das hat das Amtsgericht Essen mit Urteil vom 18. März 2026 entschieden (Az. 20 C 297/25.