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FIDENTUM GMBH

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Böse Überraschungen für Anleger der Fidentum GmbH: Das Emissionshaus ist insolvent, die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG muss ihr unerlaubt betriebenes Kreditgeschäft einstellen.

Böse Überraschungen in der Vorweihnachtszeit erlebten die Anleger der Fidentum GmbH. Das Emissionshaus aus Hamburg ist insolvent. Aber nicht nur das: Nach einem Bescheid der Finanzaufsicht BaFin muss die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG ihr unerlaubt betriebenes Kreditgeschäft einstellen und die Darlehensverträge abwickeln.

Lauf BaFin habe die Lombardium Hamburg mit der Beleihung von Inhabergrundschuldbriefen und Inhaberaktien ein Kreditgeschäft ohne die notwendige Erlaubnis betrieben.

Die Fidentum GmbH und die Lombardium Hamburg arbeiten eng zusammen. Das Emissionshaus legte die Fonds SchroederLombard, LombardPlus, LombardClassic, LombardClassic 2 und LombardClassic 3 auf. Über die Fonds konnten die Anleger stille Beteiligungen an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG bzw. LombardClassic3 GmbH & Co. KG erwerben. Zweck dieser Gesellschaften war, Darlehen an die Lombardium Hamburg zu geben. Dadurch sind die Anleger indirekt am Pfandgeschäft der Lombardium Hamburg beteiligt.

Am 4. Dezember erfolgte sowohl der BaFin-Bescheid an die Lombardium Hamburg als auch der Insolvenzantrag der Fidentum GmbH. Das Insolvenzverfahren wurde am 17. Dezember am Amtsgericht Hamburg eröffnet (Az.: 67c IN 473/15). Angesichts dieser aktuellen Entwicklungen müssen die Anleger um ihr investiertes Geld fürchten. Zu Unregelmäßigkeiten bei den Auszahlungen soll es zuletzt ohnehin schon gekommen sein.

Die Lombardium Hamburg hat zwar Widerspruch gegen den BaFin-Bescheid angekündigt. Dennoch drängt sich den Anlegern die Frage auf, ob das Pfandhaus überhaupt über ausreichend liquide Mittel verfügt, um die Darlehen zurückzuzahlen oder ob möglicherweise sogar die Insolvenz droht. Nach Medienberichten wird offenbar schon über Alternativen für die Anleger, z.B. in Form einer Auffanggesellschaft nachgedacht.

„Anleger sollten nicht warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Um finanziellen Verlusten vorzubeugen, sollten sie jetzt ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, BRÜLLMANN Rechtsanwälte. Dabei können sowohl der vorzeitige Ausstieg aus der Beteiligung als auch die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Unternehmensverantwortlichen und ggfs. auch gegen die Anlageberater geprüft werden, falls diese im Beratungsgespräch die Anleger nicht ausreichend über die Risiken ihrer Geldanlage aufgeklärt haben.

Böse Überraschungen in der Vorweihnachtszeit erlebten die Anleger der Fidentum GmbH. Das Emissionshaus aus Hamburg ist insolvent. Aber nicht nur das: Nach einem Bescheid der Finanzaufsicht BaFin muss die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG ihr unerlaubt betriebenes Kreditgeschäft einstellen und die Darlehensverträge abwickeln.

Lauf BaFin habe die Lombardium Hamburg mit der Beleihung von Inhabergrundschuldbriefen und Inhaberaktien ein Kreditgeschäft ohne die notwendige Erlaubnis betrieben.

Die Fidentum GmbH und die Lombardium Hamburg arbeiten eng zusammen. Das Emissionshaus legte die Fonds SchroederLombard, LombardPlus, LombardClassic, LombardClassic 2 und LombardClassic 3 auf. Über die Fonds konnten die Anleger stille Beteiligungen an der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG bzw. LombardClassic3 GmbH & Co. KG erwerben. Zweck dieser Gesellschaften war, Darlehen an die Lombardium Hamburg zu geben. Dadurch sind die Anleger indirekt am Pfandgeschäft der Lombardium Hamburg beteiligt.

Am 4. Dezember erfolgte sowohl der BaFin-Bescheid an die Lombardium Hamburg als auch der Insolvenzantrag der Fidentum GmbH. Das Insolvenzverfahren wurde am 17. Dezember am Amtsgericht Hamburg eröffnet (Az.: 67c IN 473/15). Angesichts dieser aktuellen Entwicklungen müssen die Anleger um ihr investiertes Geld fürchten. Zu Unregelmäßigkeiten bei den Auszahlungen soll es zuletzt ohnehin schon gekommen sein.

Die Lombardium Hamburg hat zwar Widerspruch gegen den BaFin-Bescheid angekündigt. Dennoch drängt sich den Anlegern die Frage auf, ob das Pfandhaus überhaupt über ausreichend liquide Mittel verfügt, um die Darlehen zurückzuzahlen oder ob möglicherweise sogar die Insolvenz droht. Nach Medienberichten wird offenbar schon über Alternativen für die Anleger, z.B. in Form einer Auffanggesellschaft nachgedacht.

„Anleger sollten nicht warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Um finanziellen Verlusten vorzubeugen, sollten sie jetzt ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen lassen“, sagt Rechtsanwalt Marcel SeifertBrüllmann Rechtsanwälte. Dabei können sowohl der vorzeitige Ausstieg aus der Beteiligung als auch die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Unternehmensverantwortlichen und ggfs. auch gegen die Anlageberater geprüft werden, falls diese im Beratungsgespräch die Anleger nicht ausreichend über die Risiken ihrer Geldanlage aufgeklärt haben.

Ansprechpartner

Sekretariat: Frau Polski
Tel: 0711 / 520 888 - 28
Fax: 0711 / 520 888 - 23
E-Mail: m.seifert@bruellmann.de

Aktuelles
20.05.2022

Die angeschlagene Adler-Group liefert weiter Schlagzeilen, die die Anleihe-Anleger und Aktionäre beunruhigen dürfte. So haben die Wirtschaftsprüfer von KPMG die Zusammenarbeit aufgekündigt. udem ist auch die Tochtergesellschaft Consus Real Estate in wirtschaftliche Schieflage geraten.
16.05.2022

Schlechte Nachrichten für Anleger der te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG: Die Gesellschaft hat Antrag auf Insolvenz gestellt. Für die Anleger bedeutet dies, dass sie mit dem Ausfall ihrer Forderungen rechnen müssen.
09.05.2022

Die Gesellschaften te Solar Sprint II und te Solar Sprint III sind insolvent. Das Amtsgericht Leipzig hat die Insolvenzverfahren am 26. April 2022 eröffnet (Az.: 401 IN 2361/21 bzw. 401 IN 2365/21). Anleger der te Solar Sprint II können ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter bis zum 14. Juni 2022 anmelden, Anleger der te Solar Sprint III haben Zeit bis zum 24. Juni 2022.
05.05.2022

Als ob die Aktionäre der insolventen Wirecard AG nicht schon genug gestraft wären, könnte jetzt noch weiterer Ärger auf sie zukommen. Nachdem das Landgericht München am 5. Mai 2022 die Jahresabschlüsse des Konzerns 2017 und 2018 für ungültig erklärt hat, könnte der Insolvenzverwalter ausgeschüttete Dividenden von den Aktionären zurückfordern.
05.05.2022

Das Amtsgericht Oldenburg hat das Insolvenzverfahren über die Deutsche Lichtmiete AG am 1. Mai 2022 offiziell eröffnet (Az.: 69 IN 7/72). Am gleichen Tag wurden auch die Insolvenzverfahren über die Deutsche Lichtmiete Produktionsgesellschaft (Az.: 16 IN 14/22) und die Deutsche Lichtmiete Vermietgesellschaft (Az.: 33 IN 15/22) eröffnet. Anleger können ihre Forderungen ab sofort beim Insolvenzverwalter anmelden.
04.05.2022

Die Amsterdam Trade Bank (ATB), die auch unter dem Handelsnamen FIBR aufgetreten ist, ist insolvent. Einlagen bis 100.000 Euro sind gesichert.