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Leading Cities Invest - Keine Ausschüttungen für 2025

Anleger des offenen Immobilienfonds Leading Cities Invest von KanAM erhalten für das Geschäftsjahr 2025 keine Ausschüttungen. Das teilte die Fondsgesellschaft am 28. April 2026 mit. Auch die Wertentwicklung ist negativ. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 erzielte der Leading Cities Invest ein Ergebnis vom minus 17,8 Prozent p.a. Damit setzte sich der Negativtrend aus dem Jahr 2024 fort.

Auslöser sind neben den schwierigen Bedingungen auf dem Immobilienmarkt die hohen Rückgabewünsche der Anleger. Um die nötige Liquidität zu beschaffen, mussten erneut Fondsimmobilien in einem schwierigen Marktumfeld verkauft werden, was zu Verlusten und einem negativen Ergebnis 2025 führte. Das hat nun zur Folge, dass für 2025 keine Ausschüttungen an die Anleger erfolgen können.

 

Immobilienvermögen gesunken

 

Ausweislich des Jahresberichts 2025 zählen noch 14 Immobilien zum Portfolio des Leading Cities Invest. Seit 2023 wurden 28 Bestandsimmobilien verkauft. Das Immobilienvermögen ist somit nach Angaben des Fondsmanagements von ursprünglich 1,2 Milliarden Euro auf 431 Millionen Euro gesunken. Das entspricht einer Reduzierung um  64 Prozent. 

 

Offene Immobilienfonds in der Krise

 

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Anleger des Leading Cities Invest haben in den vergangenen Jahren massive finanzielle Verluste hinnehmen müssen. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Fondsimmobilien verkauft werden müssen, um über ausreichend liquide Mittel zu verfügen, um die Rückgabewünsche der Anleger bedienen zu können. Dabei ist der Leading Cities Invest nicht der einzige offene Immobilienfonds, der sich in Schwierigkeiten befindet. Auch die Anleger des UniImmo Wohnen ZBI mussten im Sommer 2024 eine Abwertung um 17 Prozent erfahren. Die offenen Immobilienfonds Wertgrund WohnSelect D, Fokus Wohnen Deutschland und der UBS (D) Euroinvest Immobilien haben die Rücknahme der Anteile ausgesetzt.  Der in Österreich aufgelegte LLB Semper Real Estate wird seit Oktober 2025 abgewickelt.

 

Fazit: Schadenersatzansprüche prüfen

 

„Die Entwicklungen zeigen, dass Beteiligungen an offenen Immobilienfonds eben keine Investitionen in das sprichwörtliche Betongold und keine sicheren Geldanlagen sind“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, BRÜLLMANN Rechtsanwälte. Tatsächlich sind offene Immobilienfonds erheblichen Risiken wie bspw. Schwankungen auf dem Immobilienmarkt, sinkenden Mieteinnahmen bzw. Leerständen oder einem erhöhten Sanierungsbedarf ausgesetzt. „Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Anlageberatung müssen die Anleger über die bestehenden Risiken aufgeklärt werden. Das gilt auch für die Mindesthalte- und Kündigungsfrist“, so Rechtsanwalt Seifert. Wurden die Risiken im Anlageberatungsgespräch verschwiegen oder verharmlost, können den Anlegern Schadenersatzansprüche entstanden sein.

Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte gibt Anlegern offener Immobilienfonds zum Pauschalpreis von 149 Euro inkl. MwSt. und Auslagen gern eine Ersteinschätzung zu ihren rechtlichen Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an!

Mehr Informationen: https://bruellmann.de/offene-immobilienfonds

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Sekretariat: Frau Polski
Tel: 0711 / 520 888 - 28
Fax: 0711 / 520 888 - 23
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