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Mercedes EQA / EQB Rückruf Code 4794004 – Austausch der HV-Batterie

Rückruf wegen Brandgefahr für rund 7.000 Mercedes EQA bzw. EQB in Deutschland: Weil es durch einen Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie zum Fahrzeugbrand kommen kann, ruft Mercedes die betroffenen Elektro-Fahrzeuge unter dem Code 4794004 in die Werkstatt zurück. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Rückruf veröffentlicht und überwacht die Maßnahme. Das KBA führt den Rückruf für die betroffenen Mercedes EQA bzw. EQB unter der Referenznummer 16136R.

Betroffen sind von dem Rückruf nach KBA-Angaben Modelle des Mercedes EQA und EQB der Baujahre von Februar 2021 bis Juli 2024. Dabei werden nicht nur die in Deutschland betroffenen knapp 7.000 Fahrzeuge in die Werkstatt geordert, sondern weltweit rund 51.700 Fahrzeuge.

 

Rückruf unter Code 5496507 schon vor einem Jahr

 

Neu sind die Probleme mit der Hochvolt-Batterie und der daraus resultierenden Gefahr eines Fahrzeugbrands bei den betroffenen Mercedes EQA und EQB der Baureihe 243 nicht. Schon vor rund einem Jahr hatte Mercedes die Stromer deshalb unter dem Code 5496507 in die Werkstatt gerufen. Neu ist allerdings die Maßnahme: Wurde vor einem Jahr lediglich die Software des Batteriemanagementsystems aktualisiert, soll nun die HV-Batterie ausgetauscht werden. Der Blog mbpassion berichtete bereits vorab, dass bei den betroffenen Mercedes EQA und EQB mit Batterien des Herstellers Farasis die Akkus ausgetauscht werden sollen. 

 

Brandgefahr durch Software-Update nicht beseitigt

 

Automotive, E-Autos/Batterieschaden

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Das ARD-Verbrauchermagazin „Marktcheck“ hatte am 27. Januar 2026 berichtet, dass durch das Update des Batteriemanagementsystems die Brandgefahr bei den betroffenen E-Fahrzeugen lediglich reduziert, aber nicht beseitigt wurde. In China und den USA hat Mercedes auf das Sicherheitsproblem offenbar bereits mit dem Austausch der HV-Batterien reagiert. Nun soll diese Maßnahme auch in Deutschland umgesetzt werden.

„Das ist ein richtiger und für die betroffenen Mercedes-Fahrer überfälliger Schritt. Denn bei ihnen fuhr auch nach dem Software-Update nicht nur weiter das Brandrisiko mit, sondern ihre Fahrzeuge waren auch nicht wie vereinbart nutzbar, da die HV-Batterie nur bis 80 Prozent geladen werden sollte“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte.

 

Batterie nur bis 80 Prozent laden

 

Der Haken ist jedoch, dass es dauern kann, bis bei tausenden Fahrzeugen die HV-Batterie tatsächlich ausgetauscht ist. Bis zum Austausch gilt weiterhin, dass die HV-Batterie nur bis maximal 80 Prozent geladen und das Fahrzeug ausschließlich im Freien geparkt werden soll. Bis die betroffenen Mercedes-Kunden ihren EQA oder EQB vereinbarungsgemäß nutzen können, kann es also noch einige Zeit dauern und das Risiko des Fahrzeugbrands bleibt bestehen.

 

Fazit: Ansprüche der Käufer eines Mercedes EQA / EQB

 

„Für die betroffenen Mercedes-Kunden gilt es daher Druck auszuüben, damit die Batterie möglichst schnell getauscht wird. Bis dahin ist ihr Fahrzeug weiter mangelhaft und sie können verschiedene Rechte von der Minderung des Kaufpreises bis zu Schadenersatzansprüchen geltend machen“, so Rechtsanwalt Gisevius.

BRÜLLMANN Rechtsanwälte berät betroffene Mercedes-Käufer gerne zu ihren rechtlichen Möglichkeiten.

Mehr Informationen: https://bruellmann.de/anwalt-automotive oder www.motorschaden.de

 

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Aktuelles

Der Käufer eines VW T6 erhält im Abgasskandal 7,5 Prozent des Kaufpreises, knapp 5.300 Euro, zurück. Das hat das Landgericht Stuttgart entschieden (Az. 17 O 214/25). „Das Gericht ist unserer Argumentation gefolgt, dass in dem VW T6 unseres Mandanten eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet wird und er Anspruch auf Schadenersatz hat“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLMANN Rechtsanwälte, der das Urteil erstritten hat.

Rückruf wegen Brandgefahr für rund 7.000 Mercedes EQA bzw. EQB in Deutschland: Weil es durch einen Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie zum Fahrzeugbrand kommen kann, ruft Mercedes die betroffenen Elektro-Fahrzeuge unter dem Code 4794004 in die Werkstatt zurück. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Rückruf veröffentlicht und überwacht die Maßnahme. Das KBA führt den Rückruf für die betroffenen Mercedes EQA bzw. EQB unter der Referenznummer 16136R.

Der Rückruf für den Ford Kuga unter dem Code 25SC4 wegen Brandgefahr wird nun auch beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter der Referenznummer 15919R geführt und durch die Behörde überwacht. Wie Ford bereits mitgeteilt hatte, erfolgt der Rückruf, weil es durch einen Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie zum Antriebsverlust und zum Fahrzeugbrand kommen kann.

Die Allianz-Rechtsschutzversicherung muss die Kosten für einen Rechtsstreit mit VW nach einem Motorschaden bei einen VW T6 übernehmen. Das gilt auch die Kosten für die Deckungsklage, nachdem der Versicherer die Deckungszusage zunächst verweigert hatte. Das hat das OLG München in einem von BRÜLLMANN Rechtsanwälte geführten Verfahren mit Beschluss vom 13. Februar 2026 entschieden (Az. 25 W 1686/25 e).

Der Käufer eines BMW 330 Diesel erhält im Abgasskandal zehn Prozent des Kaufpreises zurück. Das hat das Landgericht Stendal mit Urteil vom 13. November 2025 entschieden (Az. 22 S 36/25). Ausschlaggebend für den Schadenersatzanspruch ist die Verwendung einer unzulässigen Abschalteinrichtung in Form eines sog. Thermofensters bei der Abgasrückführung. 

Das OLG Celle hat einem Käufer eines Audi A6 Schadenersatz im Abgasskandal zugesprochen. Mit Urteil vom 4. Dezember 2025 (Az. 16 U 69/24) entschied das Oberlandesgericht, dass in dem A6 eine unzulässige Abschalteinrichtung zum Einsatz kommt und der Kläger Anspruch auf Ersatz des sog. Differenzschadens in Höhe von fünf Prozent des Kaufpreises hat.