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ProReal Deutschland 7 - Anlegern drohen hohe Verluste

Für Anleger der Schuldverschreibung ProReal Deutschland 7 werden erhebliche finanzielle Verluste immer wahrscheinlicher. Grund ist, dass die Zwischengesellschaft SC Finance One ihre Forderungen gegen Projektgesellschaften, denen sie Darlehen gewährt hatte, um 74 Prozent nach unten korrigieren muss.

Über den Verlust werden die Anleger der Schuldverschreibung schriftlich informiert, berichtet fondsprofessionell.de am 18. Februar 2026. Das Schreiben an die Anleger bezieht sich auf den inzwischen vorliegenden Jahresabschluss 2023 der SC Finance One. Demnach muss die Gesellschaft 74 Prozent ihrer Forderungen gegen die Projektgesellschaften abschreiben.

 

Anleger haben ca. 107 Millionen Euro investiert

 

Dieser Verlust trifft mittelbar auch die rund 4.000 Anleger. Diese hatten über nachrangige Schuldverschreibungen insgesamt ca. 107 Millionen Euro bei der ProReal Deutschland 7 GmbH investiert. Diese gab die Anlegergelder in Form von Darlehen an die Zwischengesellschaft SC Finance One weiter, die das Geld wiederum in Immobilienprojekte investierte. Nun fällt ein Großteil dieser Forderungen aus. 

Begründet wird der hohe Verlust mit den schwierigen Bedingungen auf dem Immobilienmarkt in den Jahren 2022 bis 2024 und bilanzrechtlichen Vorgaben.

 

Großer Teil der Forderungen fallen aus

Bank- und Kapitalanlagerecht

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Die Anleger müssen nun mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Schon im November 2025 hat die ProReal Deutschland 7 GmbH in einer Pflichtveröffentlichung mitgeteilt, dass sie einen großen Teil ihrer Forderungen gegen die SC Finance One abschreiben muss. Von den 107 Millionen Euro, die sie als Darlehen gegeben hatte, würden maximal 30,5 Millionen Euro zurückfließen. Das bedeutet auch, dass die Anleger erhebliche Abstriche hinnehmen müssen. Sie warten ohnehin schon seit dem 1. Januar 2025 auf die Rückzahlung ihres investierten Geldes. Die ProReal Deutschland 7 GmbH hatte dazu bereits mitgeteilt, dass Zeitpunkt und Höhe der Rückzahlung wesentlich von der Zahlungsfähigkeit der SC Finance One abhängen. Um die dürfte es allerdings nicht gut bestellt sein, da sie gerade fast drei Viertel ihrer Forderungen abschreiben musste.

 

Dramatische Verluste bei ProReal Europa 9 und 10

 

Anleger der vergleichbaren Schuldverschreibungen ProReal Europa 9 und 10 haben sogar fast 95 Prozent ihres eingesetzten Kapitals verloren. „Auch wenn es für die Anleger der ProReal Deutschland 7 vielleicht nicht ganz so schlimm kommt, sollte sie ihre rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um sich gegen die drohenden Verluste zu wehren“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, BRÜLLMANN Rechtsanwälte. Zumal sie im Insolvenzfall aufgrund der Nachrangigkeit ihrer Forderungen komplett leer ausgehen könnten.

 

Fazit: Anleger können Schadenersatzansprüche haben

 

Allerdings ist die Nachrangigkeit nicht wirksam vereinbart, wenn die entsprechenden Klauseln für die Anleger nicht transparent genug formuliert sind. Das sollte zunächst geprüft werden. Darüber hinaus können den Anlegern auch Schadenersatzansprüche gegen die Anlageberater bzw. -vermittler entstanden sein. Rechtsanwalt Seifert: „Insbesondere in der Krise zeigt sich, dass nachrangige Schuldverschreibungen hochriskante Kapitalanlagen sind und die Anleger das Risiko eines Totalverlusts tragen. Über diese Risiken hätten die Anlageberater die Anleger aufklären müssen. Ist diese Aufklärung nicht erfolgt, können den Anlegern Schadenersatzansprüche entstanden sein.“

Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte gibt betroffenen Anlegern der ProReal-Serie für einen Pauschalpreis von 119 Euro inkl. MwSt. gern eine Ersteinschätzung ihrer rechtlichen Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an!

Mehr Informationen: https://bruellmann.de/bank-und-kapitalmarktrecht

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