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Rückruf Hyundai Kona Elektro wegen Brandgefahr - Code 61D004

Rückruf für über 100.000 Hyundai Kona Elektro unter dem Code 61D004: Grund ist erhöhte Brandgefahr aufgrund eines Softwarefehlers im Batteriemanagementsystem der Hochvolt-Batterie, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 17. März 2026 veröffentlicht hat.

Wie das KBA weiter ausführt, kann der Fehler in der Batterieüberwachungssoftware dazu führen, dass eine thermische Instabilität in der HV-Batterie nicht rechtzeitig erkannt wird, wodurch es zum Fahrzeugbrand kommen kann. Um das zu vermeiden, soll in der Werkstatt ein Software-Update für das Batteriemanagementsystem aufgespielt werden.

 

Über 100.000 Hyundai Kona Elektro weltweit vom Rückruf betroffen

 

Betroffen sind von dem Rückruf nach KBA-Angaben weltweit rund 104.000 Hyundai Kona Elektro der Baujahre Januar 2018 bis Juli 2023. In Deutschland müssen ca. 13.500 Hyundai Kona Elektro in die Werkstatt. Der Rückruf wird beim KBA unter der Referenznummer 16242R geführt und von der Behörde überwacht.

 

Software-Update soll Brandgefahr beseitigen

 

Automotive, E-Autos/Batterieschaden

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Durch das Software-Update sollen Spannungsunterschiede zwischen den Batteriezellen erkannt und daraus entstehende mögliche Probleme rechtzeitig identifiziert werden. Das soll ausreichen, um die erhöhte Brandgefahr zu beseitigen. Einen Austausch der HV-Batterie soll es nach Medienberichten nur in Ausnahmefällen geben.

 

Rechtliche Möglichkeiten der betroffenen Hyundai-Fahrer

 

„Brandgefahr ist immer ein ernstzunehmendes Risiko. Bei betroffenen Hyundai-Fahrern dürfte auch nach dem Software-Update ein mulmiges Gefühl bleiben und die Ungewissheit, ob die Maßnahme ausreicht, um die erhöhte Brandgefahr nachhaltig zu beseitigen“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte. 

Grundsätzlich haben Autokäufer Anspruch auf ein mangelfreies Fahrzeug.  Kann der Mangel nicht dauerhaft beseitigt werden, können rechtliche Ansprüche geprüft werden. In Betracht kann dabei ein Anspruch auf Austausch der HV-Batterie, die Minderung des Kaufpreises oder die Rückabwicklung des Kaufvertrags kommen. Auch Schadenersatzansprüche können geprüft werden.

BRÜLLMANN Rechtsanwälte berät betroffene Hyundai-Käufer gerne zu ihren rechtlichen Möglichkeiten.

Mehr Informationen: https://bruellmann.de/anwalt-automotive oder www.motorschaden.de

 

Ansprechpartner

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Aktuelles

Der Käufer eines Audi Q5 erhält Schadenersatz im Abgasskandal. Das hat das OLG Hamm mit Urteil vom 29. Juni 2026 entschieden (Az. I-8 U 87/25). Das Gericht kam zu der Überzeugung, dass in dem Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung zum Einsatz kommt und der Kläger Anspruch auf Ersatz des sog. Differenzschadens in Höhe von fünf Prozent des Kaufpreises hat.

Feuchtigkeit in Wohnmobilen, Transportern und anderen Fahrzeugen ist nicht nur ein Ärgernis, sondern kann zu teuren Folgeschäden führen. Die Gründe für den Feuchtigkeitseintritt können vielfältig sein, strittig ist oft, wer für die Kosten aufkommen muss. „Liegt ein Konstruktionsfehler vor, muss in der Regel der Autohersteller oder der Händler die Kosten für die notwendigen Reparaturen übernehmen“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte.

Für den Kia Niro EV gibt es einen Rückruf wegen Brandgefahr. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 24. Juli 2026 veröffentlichte, besteht durch einen Fehler im Managementsystem der Hochvolt-Batterie erhöhte Brandgefahr bei der Elektro-Variante des Kia Niro.Wie das KBA weiter angibt, kann durch den Fehler die Überwachung der HV-Batterie eingeschränkt sein. Das kann zu einer Überhitzung der Batterie und im schlimmsten Fall zum Fahrzeugbrand führen. Software-Update für Batteriemanagementsystem 

Der Käufer eines VW Golf 1.6 TDI erhält nach einem Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 11. März 2026 (Az. 1 U 46/25) Schadenersatz im Abgasskandal. Der Kläger habe Anspruch auf Ersatz des sog. Differenzschadens in Höhe von zehn Prozent des Kaufpreises, entschied das OLG.

Rund 64.000 Volvo XC40 Plug-in-Hybride müssen weltweit zurückgerufen werden. Grund für den Rückruf ist Brandgefahr in der Hochspannungsbatterie, wie Safety Gate, das Schnellwarnsystem der EU, am 10. Juli 2026 meldete. Demnach sind Volvo XC40 PHEV der Baujahre 2020 bis 2022 von dem Rückruf betroffen, den Volvo unter dem Code R10388 durchführt. Bei der Maßnahme wird die Hochvolt-Batterie auf einen möglichen Herstellungsfehler überprüft. Dieser Fehler kann im schlimmsten Fall zur Überhitzung der Batterie und zum Brand führen.  

Rund 3.800 Euro oder fünf Prozent des Kaufpreises erhält ein Käufer eines VW T6 im Abgasskandal zurück. Das hat das Landgericht Traunstein mit Urteil vom 15. Juli 2026 (Az. 2 O 1871/25) entschieden. „Das Gericht ist unserer Auffassung gefolgt, dass in dem VW T6 eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet wird und unser Mandant zumindest fahrlässig geschädigt wurde“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, der zum wiederholten Mal Schadenersatz bei einem VW T6 durchgesetzt hat.