Rückrufservice

Rückruf Jeep Wrangler und Jeep Grand Cherokee - Code 68C

Wegen Brandgefahr werden Modelle des Jeep Wrangler und Jeep Grand Cherokee zurückgerufen. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) vom 9. März 2026 sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 1. Juli 2020 bis 25. November 2025 von dem Rückruf betroffen, den Jeep unter dem Code 68C durchführt.

Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 15822R. Als Grund für den Rückruf gibt die Behörde an, dass interne Zellschäden in der Hochvolt-Batterie einen Fahrzeugbrand auslösen können. Bislang seien bereits 19 Brände bekannt, teilt das KBA weiter mit.

 

Rund 3.700 Jeep in Deutschland betroffen

 

Abhilfe soll nach KBA-Angaben ein Software-Update der Antriebsbatterie mit einem anschließenden Funktionstest schaffen. Je nach Testergebnis könne es erforderlich sein, die gesamte HV-Batterie auszutauschen. Betroffen sind von dem Rückruf weltweit ca. 375.000 Jeep Wrangler bzw. Jeep Grand Cherokee, in Deutschland sind es rund 3.700 Fahrzeuge.

Der Rückruf wird vom Kraftfahrt-Bundesamt überwacht. „Das zeigt schon, dass ein ernstzunehmendes Risiko besteht. Auch die nach KBA-Angaben 19 bekannten Brände sind eine deutliche Warnung“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte.

 

Rechtliche Ansprüche der betroffenen Jeep-Kunden

Automotive, E-Autos/Batterieschaden

Hier mehr zu diesem Rechtsgebiet erfahren oder anrufen +49 711 - 520 888 0.
Gerne können Sie uns eine Mail senden an info@bruellmann.de

 

Bis die Maßnahme durchgeführt ist, dürfte bei betroffenen Jeep-Fahrern ein äußerst mulmiges Gefühl bleiben, denn das Brandrisiko fährt mit. Sie können aber ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen. Grundsätzlich haben sie Anspruch auf ein mangelfreies Fahrzeug. „Neben dem Anspruch auf Nachbesserung können auch weitere Ansprüche auf den Austausch der HV-Batterie, Minderung des Kaufpreises oder Rücktritt vom Kaufvertrag bestehen, wenn der Mangel nicht nachhaltig beseitigt werden kann“, so Rechtsanwalt Gisevius.

Lässt sich das Fahrzeug aufgrund des Mangels nur eingeschränkt nutzen, können darüber hinaus auch Ansprüche auf Schadenersatz bestehen. Welche rechtliche Ansprüche in Frage kommen, muss immer im Einzelfall geprüft werden.

BRÜLLMANN Rechtsanwälte berät betroffene Jeep-Käufer gerne zu ihren rechtlichen Möglichkeiten.

Mehr Informationen: https://bruellmann.de/anwalt-automotive oder www.motorschaden.de

 

Ansprechpartner

Sekretariat: Frau Kalaitsidou
Tel:  0711 / 520 888 - 0
Fax: 0711 / 520 888 - 23  
E-Mail: info@oeltod-anwalt.de

Kontaktieren Sie uns

Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an datenschutz@bruellmann.de widerrufen. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. *
CAPTCHA
Aktuelles

Für den VW Touareg gibt es unter dem Code 23TG einen weiteren Rückruf wegen eines unzulässigen Thermofensters bei der Abgasrückführung. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Januar 2010 bis Juli 2011.

Porsche kann den Abgasskandal noch nicht zu den Akten legen: Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am 18. März 2026 veröffentlichte, müssen Modelle des Porsche Cayenne wegen eines unzulässigen Thermofensters bei der Abgasrückführung (AGR) in die Werkstatt.

Wer einen vom Rückruf 23M4 betroffenen VW T5 fährt und bislang noch nicht darauf reagiert hat, wird demnächst erneut Post vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) oder den Kfz-Zulassungsstellen bekommen. In dem Anschreiben werden sie nachdrücklich aufgefordert werden, das Software-Update installieren zu lassen. Ursprünglich sollte das bis zum 29. Mai 2026 geschehen. Ohne das Update droht der Verlust der Zulassung für den VW T5.

Ein Käufer eines VW T5 erhält im Abgasskandal Schadenersatz in Höhe von zehn Prozent des Kaufpreises – rund 4.200 Euro. Das hat das OLG Stuttgart mit Urteil vom 20. Mai 2026 (Az. 3 U 5/26) in einem von BRÜLLMANN Rechtsanwälte geführten Verfahren entschieden.

Wegen Brandgefahr werden Modelle des Jeep Wrangler und Jeep Grand Cherokee zurückgerufen. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) vom 9. März 2026 sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 1. Juli 2020 bis 25. November 2025 von dem Rückruf betroffen, den Jeep unter dem Code 68C durchführt.Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 15822R. Als Grund für den Rückruf gibt die Behörde an, dass interne Zellschäden in der Hochvolt-Batterie einen Fahrzeugbrand auslösen können. Bislang seien bereits 19 Brände bekannt, teilt das KBA weiter mit. 

Das Oberlandesgericht Brandenburg hat dem Käufer eines VW Golf VII mit Urteil vom 29. April 2026 Schadenersatz im Abgasskandal zugesprochen. Der Kläger erhält nach der Entscheidung fünf Prozent des Kaufpreises zurück.