SIP Grundbesitz & Anlagen AG – Schadensersatzansprüche der Anleger

21.05.2019

Investitionen in Immobilien klingen in den Ohren vieler Anleger nach einer sicheren Geldanlage. Oft genug fehlt es dem vermeintlichen Betongold jedoch an einem sicheren Fundament und die Anleger bekommen nach und nach zu spüren, dass sie ihr Geld keineswegs sicher angelegt haben. So dürfte es auch den Anlegern der SIP Grundbesitz & Anlagen AG gehen.

Über atypisch stille Beteiligungen und Genussrechte konnten sie sich an sog. Immobiliengroßhandelsfonds der SIP Grundbesitz & Anlagen AG beteiligen. Dabei hatten sie die Wahl, ob sie ihre Einlage als Einmalzahlung oder in Raten erbringen. Doch die Hoffnung in eine sichere Geldanlage mit ordentlichen Renditen investiert zu haben, dürfte bei vielen Anlegern der Ernüchterung und der Befürchtung gewichen sein, dass sie ihr Geld nicht wieder wiedersehen werden. „Anleger, die ihre Genussrechte längst gekündigt haben,  warten zum Teil immer noch auf die Auszahlung“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, BRÜLLMANN Rechtsanwälte, aus Stuttgart.

Für die Anleger gibt es nur Vertröstungen, Transparenz scheint bei der SIP Grundbesitz & Anlagen AG nicht besonders hoch im Kurs zu stehen. Der letzte Jahresabschluss wurde 2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht und unter der Adresse in Altena, die auf der Webseite im Impressum nach wie vor angegeben ist, ist niemand mehr zu erreichen. „Uns liegt die Bestätigung eines Gerichtsvollziehers vor, dass es unter dieser Adresse keinen Geschäftsbetrieb mehr gibt und die Jugendstilvilla offenbar zum Verkauf steht. Eine Zwangsvollstreckung ist unter dieser Adresse nicht möglich“, so Rechtsanwalt Seifert.

Seriös wirkt das alles nicht und dürfte die Anleger in ihren Sorgen bestärken. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie ihr investiertes Geld abschreiben müssen. „Wir vertreten bereits eine Vielzahl von Mandanten und machen für sie Schadensersatzansprüche gegen die SIP oder die Anlageberater geltend“, sagt Rechtsanwalt Seifert. Forderungen können sich nicht nur direkt gegen die SIP, sondern auch gegen die Anlageberater bzw. Vermittler richten, wenn diese nicht über die bestehenden Risiken der Geldanlage aufgeklärt haben.

Die Kanzlei BRÜLLMANN bietet Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an.

Mehr Informationen: www.bruellmann.de/faelle/sip-ag.html

BRÜLLMANN Rechtsanwälte
Rotebühlplatz 1
70178 Stuttgart
Deutschland

Telefon: 0 711 - 520 888 0
Fax: 0 711 - 520 888 22
www.bruellmann.de

Ansprechpartner

Sekretariat: Frau Polski
Tel: 0711 / 520 888 - 28
Fax: 0711 / 520 888 - 23
E-Mail: m.seifert@bruellmann.de

Kontaktieren Sie uns

Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an datenschutz@bruellmann.de widerrufen. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. *
Aktuelles
11.08.2020

Verdacht des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs, der Untreue, der unrichtigen Darstellung, der Marktmanipulation und zuletzt auch noch der Geldwäsche – die Liste der Vorwürfe gegen die insolvente Wirecard AG ist lang. Da drängt sich die Frage auf, wie das Unternehmen offenbar über Jahre seine Bilanzen fälschen und niemand etwas gemerkt haben will.
05.08.2020

Ein Leasingnehmer hat erfolgreich den Leasingvertrag mit der Sixt Leasing widerrufen. Das OLG München hat mit Urteil vom 18. Juni 2020 entschieden, dass der Widerruf auch über ein Jahr nach Abschluss des Leasingvertrags wirksam erfolgt ist. Eine Nutzungsentschädigung wird nicht fällig. (Az.: 32 U 7119/19).
30.07.2020

Knapp 20.000 Euro hatte ein Anleger in seine Beteiligung an der Opalenburg Vermögensverwaltung GmbH & Co. SafeInvest KG gesteckt. „Die Hoffnung auf eine sichere Geldanlage für die Altersvorsorge haben sich zwar nicht erfüllt. Aber immerhin kommt mein Mandant auch ohne finanziellen Schaden wieder aus der Beteiligung heraus“, sagt Rechtsanwalt Frederick M. Gisevius, BRÜLLMANN Rechtsanwälte. Die Opalenburg Vermögensverwaltung AG muss jeden Cent aus der Beteiligung an ihn zurückzahlen, entschied das Landgericht München I.
27.07.2020

Eine Dividende wird es für Aktionäre der Biovolt AG erneut nicht geben. Auch 2019 machte das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz wieder einen Verlust in Millionenhöhe wie das Unternehmen nun bekannt gab. Nach der Prüfung des Jahresabschlusses für 2019 weist die Revisionsstelle darauf hin, dass die Hälfte des Aktienkapitals und der gesetzlichen Reserven nicht mehr gedeckt ist.
23.07.2020

Der Skandal um die insolvente Wirecard AG wird immer größer. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt inzwischen auch wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug. In diesem Zusammenhang wurden am 22. Juli 2020 drei ehemalige Vorstände festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
17.07.2020

Eine Anlegerin des Fonds IGB Nawaro Bioenergie kommt ohne finanziellen Schaden wieder aus der Beteiligung heraus. Mit Urteil vom 10. Juli 2020 hat ihr das Landgericht Rostock Schadensersatz zugesprochen (Az.: 3 O 906/17 (1)). Sie erhält ihr investiertes Geld gegen Übertragung der Rechte an ihrer treuhänderisch gehaltenen Beteiligung zurück. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Gegenseite kann noch Berufung einlegen.