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Swiss Gold Treuhand – Schadenersatzansprüche der Anleger

Anleger der Swiss Gold Treuhand AG haben mit ihren Gold-Investments viel Geld verloren. Die Gesellschaft mit Sitz in Zug in der Schweiz wurde 2023 aufgelöst; das im Juni 2024 eröffnete Konkursverfahren wurde Ende 2025 mangels Aktiven wieder eingestellt. Auch die SGB Vault AG, die sich Anlegern der Swiss Gold Treuhand (SGT) angeboten hatte, befindet sich seit Juni 2025 in Konkurs. 

Anleger konnten ihre Forderungen zwar in den Konkursverfahren anmelden, mussten aber trotzdem empfindliche finanzielle Verluste hinnehmen. Dennoch muss ihr Geld nicht verloren sein, sie können auch Schadenersatzansprüche geltend machen. Als Anspruchsgegner kommen insbesondere Treuhänder der Swiss Gold Treuhand und auch Anlageberater bzw. Anlagevermittler in Betracht. 

 

Urteile gegen Treuhänder

„Inzwischen gibt es bereits einige Gerichtsurteile, in denen Treuhänder der SGT AG zu Schadenersatz verurteilt wurden. Im Kern haben die Gerichte eine Pflichtverletzung der Treuhänder gesehen, durch die sie sich schadenersatzpflichtig gemacht haben“, sagt Rechtsanwalt Marcel Seifert, BRÜLLMANN Rechtsanwälte. Anleger konnten das Geld für ihre Goldkäufe bei der SGT auf Treuhänderkonten einzahlen. Nun wurden Treuhänder verurteilt, den Kaufpreis zu erstatten.

 

Aufklärung über Risiken

Schadenersatzansprüche können auch gegen die Anlageberater bzw. -vermittler bestehen. Sie hätten die Anleger über die bestehenden Risiken informieren und insbesondere über das Totalverlustrisiko aufklären müssen. Selbst, wenn es sich nur um eine Anlagevermittlung handelte, hätte der Vermittler über die für eine Anlageentscheidung bedeutsamen Umstände aufklären müssen. Zudem hätte die Plausibilität des Geschäftsmodells der SGT AG geprüft werden müssen. „Sind die Anlageberater bzw. -vermittler ihren Pflichten nicht nachgekommen, können sie sich schadenersatzpflichtig gemacht haben“, so Rechtsanwalt Seifert.

 

Staatsanwaltschaft ermittelt

Bank- und Kapitalanlagerecht

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Bei der Swiss Gold Treuhand klaffte zum Schluss nach Medienberichten ein Finanzloch von fast 80 Millionen Schweizer Franken. Die Staatsanwaltschaft ermittelt u.a. wegen Betrugsverdacht, Geldwäsche und der unberechtigten Annahme von Kundengeldern. Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung. 

Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte gibt Anlegern der Swiss Gold Treuhand für einen Pauschalpreis von 149 Euro inkl. MwSt. gern eine Ersteinschätzung zu ihren rechtlichen Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an!

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Aktuelles

Der offene Infrastrukturfonds KGAL Klimasubstanz wird abgewickelt. Das hat der Fondsinitiator KGAL am 28. September 2026 mitgeteilt. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft KVG hat ihr Mandat bereits gekündigt. Für die Anleger bedeutet das, dass sie ihre Anteile nicht mehr zurückgeben und nicht über ihr investiertes Geld verfügen können. Das gilt auch dann, wenn sie ihr Rückgabeverlangen schon erklärt haben.

Schlechte Nachrichten für Anleger des offenen Immobilienfonds Grundbesitz Global der DWS. Die DWS hat den Fonds in den vergangenen Monaten um insgesamt rund 5,2 Prozent abgewertet. Entsprechend haben die Fondsanteile der Anleger an Wert verloren. Anleger des offenen Immobilienfonds DWS Grundbesitz Europa mussten zuletzt sogar Wertverluste von kumuliert 7,3 Prozent hinnehmen.

Der offene Immobilienfonds UBS (D) Euroinvest Immobilien wird abgewickelt. Das hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft UBS Real Estate am 24. September 2026 mitgeteilt. Ein halbes Jahr nachdem die Rücknahme der Anteile ausgesetzt wurde ,ist klar, dass der offene Immobilienfonds nicht wieder geöffnet, sondern liquidiert wird.

Nach den Landgerichten Stuttgart (Az. 12 O 287/24) und Münster (Az. 114 O 7/25) hat nun auch das Landgericht Dresden einem Anleger des offenen Immobilienfonds UniImmo Wohnen ZBI mit Urteil vom 10. September 2026 (Az. 9 O 2102/25) Schadenersatz zugesprochen, berichtet u.a. das Portal dasinvestment. Da die Volksbank Dresden-Bautzen den Anleger gleich in mehreren Punkten fehlerhaft beraten habe, müsse sie Schadenersatz leisten, so das LG Dresden. Die genannten Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Die Krise der offenen Immobilienfonds hat auch den Grundbesitz Europa der DWS erreicht. Die DWS, Tochter der Deutschen Bank, hat den Wert der Fondsanteile um 7,3 Prozent abgewertet, wie die Süddeutsche Zeitung am 7. September 2026 online berichtete. Der offene Immobilienfonds Grundbesitz Europa weist ein Volumen von rund 4,6 Milliarden Euro auf.

Seit dem 15. Januar 2026 können Anleger des offenen Immobilienfonds Wertgrund WohnSelect D ihre Anteile nicht mehr zurückgeben. Daran ändert auch der Anfang August 2026 erfolgte Verkauf einer Neubauwohnanlage in Bielefeld mit 252 Wohnungen für 46 Millionen Euro nichts – die Anleger kommen weiterhin nicht an ihr Geld.