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LICHT AM ENDE DES TUNNELS FÜR DE BEIRA GOLDFIELDS

ANLEGER: STAATSANWALTSCHAFT STELLT MILLIONENBETRÄGE SICHER

Stuttgart 12.12.2012

Der Fall der De Beira Goldfields Inc. sorgte bundesweit für Schlagzeilen:

Nach spektakulären Kursmanipulationen im Jahr 2006, die den Kurs der De Beira Goldfields Inc. zunächst um über 1000% sprunghaft in die Höhe schießen ließen und dem anschließenden Verkauf ihrer Anteile ergaunerten Pascal G., Aly M. und Sascha Opel so wie der ehemaliger Journalist für ein Finanzmagazin Christian E. ein Vermögen von beinahe 38 Mio. €.

Leidtragende der Kursmanipulation waren die De Beira Goldfields - Anleger, die einen Gesamtschaden von fast 47 Mio. € erlitten. Gegen die Hauptverantwortlichen Aly M., Sascha Opel und. Christian E. wurden unlängst vom Landgericht Stuttgart Bewährungs- und Haftstrafen zwischen einem Jahr und neun Monaten und bis zu drei Jahren und zwei Monaten verhängt.

Der Österreicher Pascal G. entzieht sich weiterhin der Justiz.In Österreich ist die Manipulation von Aktienkursen nicht strafbewehrt, eine Auslieferung deshalb nicht möglich.

Die gute Nachricht für geschädigte Anleger: Die ermittelnde Staatsanwaltschaft konnte nun zumindest einen Teil der durch den Betrug verschafften Gelder sicherstellen

Nachdem das Vermögen von Aly M., welches sich immerhin auf rund 21,5 Mio. € beläuft, eingefroren werden konnte, um betroffene Anleger zu entschädigen, dürfen diese nun hoffen, zumindest einen Teil des erlittenen Schadens zu kompensieren.

Es ist jedoch ein schnelles Handeln gefragt. Zwar konnte ein nicht unerheblicher Teil der "Beute" sichergestellt werden, jedoch werden diejenigen zu erst entschädigt, die ihre Rechte als erstes geltend machen. Für „Nachzügler“ könnte es schwierig werden, ihre bestehenden Ansprüche dann auch tatsächlich zu realisieren.  

Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte, die in dem Fall umfassend eingearbeitet ist und bereits eine Vielzahl von Geschädigten vertritt, empfiehlt daher, sich umgehend mit einer auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei in Verbindung zu setzten, um die Ansprüche von einem erfahrenen Anwalt prüfen und Durchsetzen zu lassen.

Ansprechpartner

Sekretariat: Frau Damjanovic
Tel:  0711 / 520 888 - 19
Fax: 0711 / 520 888 - 22
E-Mail: h.looser@bruellmann.de

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25.05.2022

Neues Kapitel in der Insolvenz um die Deutsche Lichtmiete Gruppe. Nachdem das Insolvenzverfahren über die Deutsche Lichtmiete AG bereits eröffnet wurde, hat das Amtsgericht Oldenburg am 5. Mai 2022 auch die Insolvenzverfahren über die Deutsche Lichtmiete Direkt-Investitionsgesellschaften regulär eröffnet.
23.05.2022

Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteilen vom 9. September 2021 die Tür für den Widerruf von Autokrediten weit aufgestoßen (Az.: C-33/20, C-155/20, C-187/20). Der Bundesgerichtshof folgte nun mit Urteil vom 12. April 2022 der Rechtsprechung des EuGH (Az.: XI ZR 179/21).
20.05.2022

Die angeschlagene Adler-Group liefert weiter Schlagzeilen, die die Anleihe-Anleger und Aktionäre beunruhigen dürfte. So haben die Wirtschaftsprüfer von KPMG die Zusammenarbeit aufgekündigt. udem ist auch die Tochtergesellschaft Consus Real Estate in wirtschaftliche Schieflage geraten.
16.05.2022

Schlechte Nachrichten für Anleger der te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG: Die Gesellschaft hat Antrag auf Insolvenz gestellt. Für die Anleger bedeutet dies, dass sie mit dem Ausfall ihrer Forderungen rechnen müssen.
09.05.2022

Die Gesellschaften te Solar Sprint II und te Solar Sprint III sind insolvent. Das Amtsgericht Leipzig hat die Insolvenzverfahren am 26. April 2022 eröffnet (Az.: 401 IN 2361/21 bzw. 401 IN 2365/21). Anleger der te Solar Sprint II können ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter bis zum 14. Juni 2022 anmelden, Anleger der te Solar Sprint III haben Zeit bis zum 24. Juni 2022.
05.05.2022

Als ob die Aktionäre der insolventen Wirecard AG nicht schon genug gestraft wären, könnte jetzt noch weiterer Ärger auf sie zukommen. Nachdem das Landgericht München am 5. Mai 2022 die Jahresabschlüsse des Konzerns 2017 und 2018 für ungültig erklärt hat, könnte der Insolvenzverwalter ausgeschüttete Dividenden von den Aktionären zurückfordern.